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Zeit für Beziehungen fest einplanen
Ein gesunder „Egoismus“ schützt.
Man muss sich angewöhnen, auch
mal „Nein“ zu sagen. Denn unser
Umfeld suggeriert uns nur allzu oft,
immer für alle und jeden zur Verfügung
stehen zu müssen. Um diesem
entgegenzutreten, bedarf es der
Schaffung von
Freiräumen. Der
Sonntag könnte
zum Beispiel ausschließlich
für
Familie und
Freunde freigehalten
werden.
Eine harmonische
Partnerschaft,
ehrliche Freundschaften und
innige Familienverhältnisse sind der
größte Rückhalt, den man haben
kann. Um dies zu erhalten und auszubauen,
muss man diese wertvollen
zwischenmenschlichen Beziehungen
pflegen. Der gemeinsame
Urlaub und Freizeitaktivitäten sind
dabei als ein Lebensbestandteil fest
einzuplanen. Dabei ist die Qualität
und nicht die Quantität entscheidend.
Im Arbeitsalltag sind Öffnungs-,
Büro- und Telefonzeiten in definierte
Bereiche einzugrenzen
und
konsequent einzuhalten.
Das
erfordert zwar in
der Übergangszeit
beim Kunden
Erklärungsbedarf.
Aber die
überwiegende
Mehrheit hat Verständnis dafür.
Überlegen Sie, ob die Kunden, die
dies nicht nachvollziehen können,
Sie nicht verstanden haben oder
nicht verstehen wollen. Sind dann
Letztere es überhaupt wert, von Ihnen bedient zu werden? Denn in den
Augen dieser „Verständnislosen“
sind Sie ja auch nicht wert, ein Privatleben
zu haben.
Vertrauen Sie Ihren langjährigen,
guten Mitarbeitern. Sie müssen
nicht alles selbst machen. Arbeit
lässt sich zu einem hohen Grad verteilen.
Überlegen Sie, was wirklich
Chefsache ist.
Achten Sie auf Ihr Unterbewusstsein.
Ihr Bauch sagt Ihnen, was Ihnen
guttut. Hören Sie auf ihn. Begegnen
Sie zum Beispiel allen Kunden
in der Art und Weise, wie Sie
auch bedient werden wollen. Sie sind
dann automatisch freundlicher und
offener. Der Kunde registriert intuitiv
Ihre entgegenkommende Verhaltensweise
und reagiert entsprechend
unbefangener. Das gilt gleichermaßen
bei Kunden, die Kritik
üben. Wird das zu lösende Problem
von der Person getrennt, kann unkomplizierter
eine einvernehmliche
Lösung gefunden werden. Denn
personengebundene Vorurteile und
Befindlichkeiten können Problemlösungen
massiv behindern. Dies
gilt für den Umgang mit Kunden
wie mit Mitarbeitern.
Ekkehard
Musche
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