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Verlag Eugen Ulmer: Das Profil

 
Der Verlag Eugen Ulmer wurde 1868 als Fachverlag für Landwirtschaft und
Gartenbau gegründet. Heute umfasst das Verlagsprogramm die Schwerpunkte Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau, Weinbau, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Ökologie und Naturschutz sowie die Themen Pflanzen, Gärten, Nutz- und Heimtiere, Veterinärmedizin. Neben seinem Buchprogramm (circa 80 Titel im Jahr) bringt der Verlag rund 20 Fachzeitschriften und -magazine heraus und präsentiert ein vielfältiges Angebot bei elektronischen Medien.

Wir sehen uns als Informationsdienstleister von der Ausbildung bis hin zum Beruf. Neben der preiswerten Einstiegsliteratur für den Anfänger reicht unser Programm
über populäre Sachbücher bis hin zu spezifischer Fachliteratur und wissenschaftlichen Werken.

Der Verlag Eugen Ulmer lebt von seiner Zielgruppennähe. Dazu gehören neben den Pflanzen- und Tierliebhabern die Fachleute und Profis in Betrieben, Institutionen, Verbänden und Ministerien sowie Lehrende, Auszubildende und Studierende an Schulen und Universitäten.

 

Ulmer Chronik

1868: Eugen Ulmer sen. erwirbt von der Dorn´schen Buchhandlung (Ravensburg) ein kleines Fachprogramm für Obstbau, das den Grundstock des gleichzeitig gegründeten Eugen Ulmer Verlags bildet.

1874: Ulmer verlegt den Verlagssitz von Ravensburg nach Stuttgart, um Nachbarschaft zu hier ansässigen landwirtschaftlichen Instituten herzustellen. Der Verlag wächst zu einem Fachverlag für Landwirtschaft und Gartenbau.

1898: Eugen Ulmer sen. hatte drei Söhne. Der älteste, Eugen Ulmer jun. tritt 1898 als Teilhaber in den Verlag ein. Der jüngste Sohn Richard Ulmer wird zwei Jahre später Teilhaber . Die beiden Brüder führen Jahrzehnte hindurch den Verlag gemeinsam, wobei die spezifisch verlegerischen Aufgaben in der Hand Richard Ulmers liegen.

1944: Im Juli wird der Verlag vollkommen zerstört. Nach 1945 baut Richard Ulmer die Firma wieder auf.

1962: Nach dem Tod von Richard Ulmer übernimmt sein Enkel Roland Ulmer (4. Generation), der heutige Verleger , die Verlagsleitung. Der Verlag bemüht sich um den gesamten "Grünen Bereich" .

1981: Der Verlag bezieht ein neues Geschäftshaus in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität Hohenheim.

1990: Der Verlag Eugen Ulmer erwirbt vom Ex-DDR-Verlag Neumann zunächst die Mehrheitsbeteiligung. Später geht Neumann im Verlag Eugen Ulmer auf und wird als Redaktion für die Reihe "Kreatives Arbeiten" zuständig.

1993: Gründung von "Les Éditions Eugen Ulmer" in Paris durch Matthias Ulmer (5. Generation), wo seitdem Bücher aus den Bereichen Garten, Pflanzen, Natur, Umwelt und Heimtiere erscheinen. Mit inzwischen (2004) sieben Mitarbeiter werden unter Antoine Isambert als Geschäftsführer zahlreiche Buchprojekte entwickelt, die auch ins Deutsche übersetzt werden.

1997: Im September tritt Matthias Ulmer in den Stuttgarter Verlag ein und übernimmt die Leitung des Buchverlages sowie seit 2003 als persönlich haftender Gesellschafter die Geschäftsführung gemeinsam mit Roland Ulmer, dem Verleger. Leiter des Zeitschriftenverlages ist Gerd Friedrich. Insgesamt beschäftigt der Verlag Eugen Ulmer 160 Mitarbeiter.

2001: Die Schulbuchreihe zur Pflanzenkenntnis von Moritz Bürki wird aus dem schweizer Verlag Fischer media übernommen. In den folgenden drei Jahren werden die Bände vollständig überarbeitet neu aufgelegt.

2002: Von der BLV Verlagsgesellschaft wird das landwirtschaftliche Buchprogramm übernommen und bei Ulmer weitergeführt.

2003: Der Verlag Eugen Ulmer übernimmt vom Parey Buchverlag das Fachbuchprogramm zu den Themen Gartenbau, Forst- und Teichwirtschaft. Die renommierte "Fachbibliothek Grün" für den Garten- Landschafts- und Sportplatzbau sowie die Werke von Krüssmann kommen so zu Ulmer. Im selben Jahr übernimmt der Verlag Eugen Ulmer vom Mosaik Verlag/Random House die Steinbach Naturführer, die umfangreichste Naturführerreihe auf dem deutschen Markt.

2004: Neugründung des Laimburg Journal, erschienen von 2004-2006 als agrarwissenschaftliche Publikation für die Landwirtschaft, Berglandwirtschaft inklusive Grünlandwirtschaft, den Obst- und Weinbau, Gemüsebau, Zierpflanzenbau und die Tierzüchtung. Es war Teil des Wissens-Managements des Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrums Laimburg (Südtirol).

2005: Ab Januar erscheint im Verlag Eugen Ulmer Rebe&Wein, die Fachzeitschrift für Weinbau, Kellerwirtschaft und Vermarktung. Rebe&Wein ist gleichzeitig offizielles Verbandsorgan der Weinbauverbände Franken und Württemberg.

2005: Neuentwicklung des Magazin AgroClassic als Magazin für Freunde, Sammler und „Schrauber“ von Schleppern, Dampfmaschinen und Stationärmotoren. Es vermittelte die Faszination und Begeisterung der Menschen und ihrer Maschinen in besonderer Weise und gab hilfreiche Tipps, praktische Anleitungen und stellte Raritäten vergangener Zeit vor. Es erschien 2006 bis 2008 im Verlag Eugen Ulmer und wurde dann mit dem Magazin Oldtimer Traktor zusammengelegt.

2007: Verleger Roland Ulmer übergibt den Verlag an seinen Sohn Matthias Ulmer.
Ab Oktober erscheint campos – Die Zeitung für den Landschaftsgärtner im Verlag Eugen Ulmer. Der Verlag erweitert  damit sein Angebot für den Garten- und Landschaftsbau um eine in den Betrieben stark präsente Branchenzeitung.

2009: Neugründung des Journal für Kulturpflanzen. Herausgegeben vom Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) unter Mitwirkung des amtlichen Pflanzenschutzdienstes der Länder. Das Nachrichtenblattes des Deutschen Pflanzenschutzdienstes ist in dem neu gegründeten Journal integriert worden. Im selben Jahr Relaunch der Fachzeitschrift DEGA in zwei eigenständige Monatsmagazine DEGA GALABAU – Das Magazin für den Garten- und Landschaftsbau und DEGA PRODUKTION & HANDEL – Das Magazin für Entscheider im Gartenbau.


 

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